Veranstaltungen
- 14. März 2010: Iva Nova (St. Petersburg)
- 18. März 2010: Steven Finn (GB)
- 19. März 2010: Niels Duffhues (Ned)
- 20. März 2010: Dan Costello (New York)
- 26. März 2010: Johnnie Rook & Chaos Kitten
- 01. April 2010: Rodney Branigan (Texas)
- 04. April 2010: No Shame (Fin) & Defecation Area
- 08. April 2010: Elizabeth Lee & the Cozmic Mojos
- 17. April 2010: Marko Kantola (Fin) & Janne Westerlund (Fin)
- 24. April 2010: invasives (Kanada) & Positive Strike
- 26. April 2010: La Replik (Frankreich)
- 03. Mai 2010: Jaakko & Jay (Finnland)
- 05. Mai 2010: The Burning Hell (Kanada)
- 10. Mai 2010: Phoebe Kreutz und Casay Holford
- 14. Mai 2010: Patricia Vonne & Band
- 19. Mai 2010: Selim Özdogan (Lesung)
- 05. Juni 2010: The Tower of Dudes (Prag)
04. April 2010: No Shame (Fin) & Defecation Area
No Shame sind die wohl bekannteste und beliebteste Punkband aus Finnland. Das wird ein Fest!
Einlass ab 19:00 Uhr und Start um 20:00 Uhr!
Finnland ist eines der nördlichsten Länder der Welt. Die Winter sind lang und dunkel, das Klima ist rau. Das Land ist nicht besonders dicht besiedelt und seine Bewohner neigen verständlicherweise hin und wieder zu Melancholie und Depression. Doch zwischen düsteren Seenlandschaften und halberfrorenen Seelen blitzt ab und zu ein Polarlicht auf. In Salo, einer kleinen Stadt in Südwestfinnland, ist das nicht anders. Im Jahr 1996 hörten dort vier junge Männer das Album „White Heat, White Life, White Trash“ von Social Distortion und beschlossen daraufhin, den Belanglosigkeiten und der Monotonie ihres Lebens den Kampf anzusagen. Kurz: sie gründeten eine Band. Aus einer von Golfplätzen, Alkoholismus und Mobiltelefonen (Salo ist bekannt für die Produktion von Nokia-Handys) bestimmten Welt gibt es nämlich noch einen ganz anderen Ausweg: Punkrock.
Punk muss nicht immer nur platter Nihilismus und No Future sein, sondern kann ebenso in Love- oder Salocitypunk umgetauft werden und von Reggae oder Bruce Springsteen beeinflusst sein. Rebellion geht auch anders. In Form von kostenlosen Liveshows oder zum Preis von 2 Euro verkauften CDs zum Beispiel. Oder der Verweigerung gegenüber großen Plattenfirmen, My Space und Kommerz. No Shame haben ihren ganz persönlichen Stil, und sie zeigen jedem, der ihre künstlerische Freiheit angreift, konsequent den Mittelfinger. Punk’s not dead.
Ebenso liebenswert wie ihre Attitüde ist auch die Besetzung der Band. Ein Florist an den Drums, ein Maler am Mikrofon und zwei arbeitslose Jugendliche an Bass und Gitarre. Mitten aus dem Leben eben. Nach jahrelangem Touren durch ganz Europa, Hunderten von Konzerten und der Veröffentlichung von vier Alben sind No Shame inzwischen die beliebteste Punkband in ganz Finnland.








