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25. September 2010: Jointpop (Trinidad & Tobago) TOUR AUF ANFANG 2011 VERSCHOBEN!

"Just like as if the Clash would be spliffin' with Bob Marley while listening to the Beatles"
(NME)

EInlass ab 19:00 Uhr und Beginn um 20:30 Uhr

Jointpop

Jaaa, richtig gelesen: Trinidad und Tobago - genau jene zwei nordöstlich von Venezuela, zwischen Karibik und Atlantischem Ozean gelegene Eilande, deren 1,3 Millionen Einwohner ihren Lebensunterhalt nebst dem Anbau von  Zuckerrohr, Teakholz und Kakao hauptsächlich von der Erdölindustrie bestreiten. So gesehen nimmt es nicht Wunder, dass auch die Steel Drum dort erfunden wurde, indem ausrangierte Ölfässer von der einheimischen  Arbeiterschicht zum Zwecke des musikalischen Ausdruckes umfunktioniert  wurden. Auch der Calypso und die daraus entstandenen Soca, Rapso und Chutney haben ihre Heimat in Trinidad und Tobago.

Für berührende, zutiefst seelenvolle und mitreißende Rockmusik hingegen  waren die beiden Inseln - die im Übrigen zusammengenommen gerade einmal  doppelt so groß wie Luxemburg sind - bis dato jedoch noch nicht bekannt: Und
das ist nun mal definitiv eine absolute Schande, wie das seit 1996  existierende Quintett JOINTPOP auf bereits nicht weniger als vier überaus grandiosen Alben jedesmal aufs neue eindrucksvoll unter Beweis stellt! Im Sommer 2010 wird per ANTSTREET RECORDS endlich der neue Longplayer "The
Longest Kiss Goodnight"(produziert von niemand Geringerem als Gisli Kristjannson, der ja u.a. auch schon mit Mick Jones von THE CLASH und Duffy zusammenarbeitete) in Deutschland, Österreich und der Schweiz erscheinen; und nachdem sich in den vergangenen Jahren bereits die USA und
Großbritannien von den exorbitanten Livequalitäten JOINTPOPS überzeugen durften, sind die Mannen um den dreadlocktragenden Bandleader Gary Hector  endgültig dazu bereit, nun auch Kontinentaleuropa zu erobern!

"This horror story, it's pretty gory" singt Sänger und Gitarrist Gary Hector auf "Quality daydream time", einem der packendsten Songs von JOINTPOP  ohnehin fulminanten letzten Album "The January Transfer Window" inbrünstig
heraus ...

Nun ist die Geschichte von JOINTPOP gottlob nicht wirklich mörderisch, doch  verdient sie es allemal, (genauso wie die Geschichten, welche die fünf  Männer aus Trinidad & Tobago in ihren Songs zu erzählen haben), gehört zu  werden! Ihre Texte und Musik stellen eine begeisternde Mixtur aus der
sarkastischen und zornigen Attitüde eines jungen Joe Strummer kombiniert mit der unwiderstehlichen, poppigen Subtilität der Pixies und der  melancholischen Tiefe Velvet Undergrounds dar. Eine gewisse, im Calypso verwurzelte und ab und zu auch an Peter Tosh erinnernde Grundrelaxtheit, ist
schließlich die Kirsche auf der Sahne ihres unverwechselbar warmen und sich - gleichsam wie Karamell am Zahnschmelz - in den Gehörgängen festsetzenden  Sounds. Von der superben Coverversion des alten Thin Lizzy-Klassikers  "Dancing in the moonlight" gar nicht erst zu reden! Von Blues über Glam,
von Punk bis hin zu Reggae reicht die stilistische Vielseitigkeit dieser  Band von Ausnahmekönnern, deren perfekt umgesetztes Repertoire einem  geradezu die Sprache verschlägt! Nicht weiter verwunderlich, dass dem  begeisterten Rezensenten des NME auch nicht viel mehr dazu einfiel, als:
"Just like as if the Clash would be spliffin' with Bob Marley while listening to the Beatles" Recht hat der gute Mann aber natürlich ...