Veranstaltungen
- 11. Februar 2011: Sir Reg (Swe)
- 18. Februar 2012: Ruhrgebiets Literatur Wettbewerb Lesetour
- 25. Februar 2012: Moryarti (Castrop) & Euphonics
- 03. März 2012: Geschlossene Gesellschaft!
- 14. März 2012: Iva Nova (St. Petersburg)
- 15. März 2012: Cut my Skin + Feuerwasser
- 22. März 2012: The Escalator Haters (CH) + Frau Supertramp
- 24. März 2012: Double Shot (FR) +
- 31. März 2012: My Name Is Music (AT) +
- 05. April 2012: The Capaces (ES) + The Gasoliners
- 13. April 2012: Miss Quincy (Can)
- 14. April 2012: Circle J (NL) +
- 9. Mai 2012: The Burning Hell (Can) + Nick Ferrio & his feelings (Can)
- 18. Mai 2012: Ann Vriend (Can)
10. November 2010: No Shame (Fin) & Bitume
NO SHAME aus Finnland (waren Ostern schon bei uns) und Bitume mit deutschsprachigem Punkrock
Einlass ab 19:00 Uhr und Beginn um 19:30 Uhr
NO SHAME
Die Finnen führen astreinen Crust in der Tradition von FROM ASHES RISE mit der Melancholie von JAWBREAKER oder aber auch SOCIAL DISTORTION mit politisch engagierten Lyrics und einem Grundgefühl und Hardcore Attitüde aus ANTI-FLAG und AMULET zusammen.
NO SHAME stehen seit mehr als einem Jahrzehnt für DIY Punk, und nach jahrelangem Touren durch ganz Europa, Hunderten von Konzerten und der Veröffentlichung von vier Alben sind No Shame die beliebteste Punkband in Finnland.
Aus der Distanz betrachtet bieten NO SHAME Songs eine Art apokalyptische Vision der westlichen Gesellschaft. Hört man genauer hin, so werden sie jedoch zum Spiegelbild einer ganzen Seelenlandschaft. Da geht es um ein Leben ohne Rücksicht auf Verluste. Um den Mut, die Dinge zu hinterfragen, wenn es soviel einfacher wäre, sich gedankenlos an sie anzupassen. Vor allem aber handeln die Lieder von jenen kleinen Hoffnungsschimmern, die plötzlich irgendwo aufblitzen. Gute Musik entsteht ähnlich wie ein Polarlicht:
elektrisch geladene Teilchen treffen auf die Erdatmosphäre (also: uns). In diesem Moment beginnt auf einmal der Himmel zu leuchten. Bei NO SHAME geht es um Energie!
Punk muss nicht immer nur platter Nihilismus und No Future sein, sondern kann ebenso von Reggae oder Bruce Springsteen beeinflusst sein. Rebellion geht auch anders. In Form von kostenlosen Liveshows oder zum Preis von 2 Euro verkauften CDs zum Beispiel. Oder der permanenten Verweigerung gegenüber großen Plattenfirmen, Myspace und Kommerz. No Shame haben ihren ganz persönlichen Stil, und sie zeigen jedem, der ihre künstlerische Freiheit angreift, konsequent den Mittelfinger. Punk’s not dead.
BITUME
deutschsprachiger Punkrock seit Anfang 2000, energiegeladene Konzerte (davon knapp 300), diverse Touren (gerne auch mal Brasilien und Finnland), mehrere Platten und Singles, 8 Arme, 8 Beine, 3 Gitarren (2mal hoch, 1mal tief) und einer darf sitzen. Man verbeugt sich vor den frühen Jahren der Toten Hosen, man lässt sich inspirieren durch Social Distortion, man stellt Fehlfarben in der Stimme fest und zieht den ewigen Textvergleich zu But Alive (R.I.P). Alles zusammengezählt geht es um intelligenten Punkrock mit hohem Wiedererkennungswert und dem Gespür für die richtige Melodie.









