Newsletter

Banner: Viva con Agua de Sankt Pauli

10. November 2010: No Shame (Fin) & Bitume

NO SHAME aus Finnland  (waren Ostern schon bei uns) und Bitume mit deutschsprachigem Punkrock

Einlass ab 19:00 Uhr und Beginn um 19:30 Uhr

NO SHAME

Die Finnen führen astreinen Crust in der Tradition von FROM ASHES RISE mit der Melancholie von JAWBREAKER oder aber auch SOCIAL DISTORTION mit politisch engagierten Lyrics und einem Grundgefühl und Hardcore Attitüde aus ANTI-FLAG und AMULET zusammen.

NO SHAME stehen seit mehr als einem Jahrzehnt für DIY Punk, und nach jahrelangem Touren durch ganz Europa, Hunderten von Konzerten und der Veröffentlichung von vier Alben sind No Shame die beliebteste Punkband in Finnland.
Aus der Distanz betrachtet bieten NO SHAME Songs eine Art apokalyptische Vision der westlichen Gesellschaft. Hört man genauer hin, so werden sie jedoch zum Spiegelbild einer ganzen Seelenlandschaft. Da geht es um ein Leben ohne Rücksicht auf Verluste. Um den Mut, die Dinge zu hinterfragen, wenn es soviel einfacher wäre, sich gedankenlos an sie anzupassen. Vor allem aber handeln die Lieder von jenen kleinen Hoffnungsschimmern, die plötzlich irgendwo aufblitzen. Gute Musik entsteht ähnlich wie ein Polarlicht:
elektrisch geladene Teilchen treffen auf die Erdatmosphäre (also: uns). In diesem Moment beginnt auf einmal der Himmel zu leuchten. Bei NO SHAME geht es um Energie!

Punk muss nicht immer nur platter Nihilismus und No Future sein, sondern kann ebenso von Reggae oder Bruce Springsteen beeinflusst sein. Rebellion geht auch anders. In Form von kostenlosen Liveshows oder zum Preis von 2 Euro verkauften CDs zum Beispiel. Oder der permanenten Verweigerung gegenüber großen Plattenfirmen, Myspace und Kommerz. No Shame haben ihren ganz persönlichen Stil, und sie zeigen jedem, der ihre künstlerische Freiheit angreift, konsequent den Mittelfinger. Punk’s not dead.

BITUME

deutschsprachiger Punkrock seit Anfang 2000, energiegeladene Konzerte (davon knapp 300), diverse Touren (gerne auch mal Brasilien und Finnland), mehrere Platten und Singles, 8 Arme, 8 Beine, 3 Gitarren (2mal hoch, 1mal tief) und einer darf sitzen. Man verbeugt sich vor den frühen Jahren der Toten Hosen, man lässt sich inspirieren durch Social Distortion, man stellt Fehlfarben in der Stimme fest und zieht den ewigen Textvergleich zu But Alive (R.I.P). Alles zusammengezählt geht es um intelligenten Punkrock mit hohem Wiedererkennungswert und dem Gespür für die richtige Melodie.